Fange ich doch einfach mit einem meiner ersten Bilder an. Über den Hintergrund, wieso, weshalb, warum ich mir eine Kamera zugelegt habe, wird ein andern Mal berichtet.
Ich habe von Tag 1 nur im manuellen Modus fotografiert. Als jemand der Jahre davor entweder mit Point and shoot Kameras oder auch mit den ersten digital Kameras so um 2000 herum fotografiert hat, war dies eine Herausforderung. Mir war von vornherein klar, dass ich dadurch Bilder verpasse, Dinge nicht klappen, es vielleicht der harte Weg ist. Die YouTube Uni hat etwas geholfen und natürlich einfach machen, probieren, Rädchen drehen, üben, üben, üben...
Ich hatte zu dem Zeitpunkt eine Kit-Linse. Ich habe mich damals noch gewundert, warum die Bilder nicht so scharf werden. Das lag definitiv auch an der Linse. Daneben, als zweites Objektiv hatte ich mir eine ziemlich günstige 24mm Festbrennweite mit lautem Fokus zugelegt. Schon etwas schärfer...
Hier schon einmal ein kleiner Lerneffekt. Bilder müssen nicht von Ecke zu Ecke scharf sein, sie müssen nicht "richtig" belichtet sein. Die Hauptsache ist, dass ich die Möglichkeiten der Einstellungen bewusst nutze und auch benutze um den Effekt und das Bild machen zu können, dass ich möchte.
Zu dem Zeitpunkt waren meine Bearbeitungsskills quasi nicht vorhanden.
Tja und dann kam da so ein Bild heraus. Nur natürliches Licht. Das Bild, so wie es hier zu sehen ist, ist mehr oder weniger die RAW Version. So hängt es hier auch gedruckt an der Wand. Egal was hier alles kritisiert werden kann. Ich bin nach wie vor, viele Bilder und ein paar Jahre später nach wie vor sehr stolz auf dieses Bild. Es erzählt für mich eine Geschichte.
Und das ist denke ich das wichtigste und gleichzeitig auch das schöne an der Fotografie.
Rüdersdorfer Mühlenfließ